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Textilien in der Medizintechnik

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Textilien in der Medizintechnik

Textilien

Die Medizintechnik ist bereits eines der Hauptanwendungsgebiete von textilen Produkten. Dabei handelt es sich nicht nur um sterile Vliesstoffe oder antibakteriell beschichtete Krankenhausbekleidung zur Wundversorgung. Textiles Hightech hält Einzug in Operationssaal, Arztpraxis und Versorgungsraum. Beispielsweise verdeutlicht die hohe Biokompatibilität textiler Produkte ihren Einsatz als Implantate – sie vermeiden Abstoßungsprozesse. Industrietextilien wie Titanlegierungen haben großes Potenzial im Bereich der Medizintechnik. Das Beispiel im neuen Handbuch des Textilforschungsbeirats ist Realität geworden: Ein stromsparender Textilgürtel lindert Schmerzen, indem er Nervenprozesse stimuliert. Der flexible Textilstent sorgt für eine ausreichende Blutversorgung des Herzens. Modulare Textilimplantate können den Femur stabilisieren. Auch Textilien aus Titan können hier eine Rolle spielen.

In der Medizintechnik reichen die Anwendungsgebiete technischer Textilien von antibakteriellen OP-Textilien über Wundauflagen, die nicht mehr ersetzt werden müssen und den Heilungsprozess bei bestimmten Verletzungen beschleunigen können, bis hin zu resorbierbaren Garnen zum Vernähen innerer Wunden bis hin zu künstlichen Implantaten (wie Gefäßstents für Blutgefäße oder Netze für Leistenhernien). Auch Kleidung auf Basis antibakterieller Textilien kann zur Linderung von Neurodermitis eingesetzt werden.
Die Herstellung medizinischer Textilstrukturen stellt hohe Anforderungen an Material und Fertigungstechnik. An textile Implantate werden die unter anderem im „Medizinproduktegesetz“ festgelegten Höchstauflagen gestellt. Das ausgewählte Material muss für den medizinischen Gebrauch zugelassen sein.

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