Menü

Anbieter Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie in Medizintechnik

>> Weitere Informationen zu Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie

Seit 1993 ist die Herzchirurgie ein eigenständiges Berufsfeld, das im 20. Jahrhundert seinen Ursprung in der Thoraxchirurgie und der Herz-Kreislauf-Chirurgie hat. Es umfasst die chirurgische Behandlung angeborener und erworbener Krankheiten sowie des Herzens und der Blutgefäße in der Nähe des Herzens. Daher ist es ein Thema, das eng mit der Kardiologie und der Gefäßchirurgie verbunden ist. Die Transplantation spielt eine wichtige Rolle. Die häufigsten Operationen sind jedoch Bypass-Transplantate der Koronararterien und Eingriffe an Herzklappen. Eng verwandte Themen sind Thorax- und Gefäßchirurgie, Kardiologie und Kinderkardiologie. Im Rahmen der Intensivmedizin für Herzchirurgie überschneidet sich auch die Anästhesiologie.

Seit dem ersten erfolgreichen Ersatz der Aortenklappe durch eine mechanische Prothese im Jahr 1960 haben sich rasch neue Materialien und neue Technologien entwickelt. Alle herkömmlichen Ventile haben jedoch Probleme. Hier sind Thromboembolien oder Blutungskomplikationen, Klappenendokarditis und unphysiologische Durchblutungsstörungen kritisch. Die Verwendung von kryokonservierten Herzklappentransplantaten (Allotransplantaten) beim Menschen hat eigene Sicherheitsverfahren für die Behandlung von Herzklappenerkrankungen in der Herzchirurgie etabliert. Obwohl die ideale Herzklappenersatzoperation noch nicht bestimmt wurde, sind menschliche Allotransplantate im Vergleich zu mechanischen oder biologischen Klappen dieser am nächsten. Eine allogene Transplantation kann eine nahezu normale anatomische Struktur mit guten hämodynamischen Eigenschaften unter statischer Aufladung und Druck gewährleisten.

Da die Inzidenz thromboembolischer Ereignisse sehr gering ist, ist eine Antikoagulationstherapie normalerweise nicht erforderlich. Aufgrund der geringen Reinfektionsrate von Allotransplantaten, insbesondere bei Endokarditis, hat es sich als besonders infektionsresistent erwiesen. Aufgrund des Mangels an Organspendern können allogene Transplantationen jedoch nur in begrenztem Umfang in allen Transplantationsmedikamenten eingesetzt werden. Sie haben ein immunologisches Potenzial, unterliegen aufgrund von Verkalkung neuen Degenerationsprozessen und haben daher begrenzte Langzeitfunktionen. Insgesamt kann gesagt werden, dass Allotransplantate für einige Patienten eine attraktivere Alternative zu mechanischen oder xenobiologischen Prothesen darstellen. Der behandelnde Arzt sollte über die Implantate, chirurgischen Methoden und erwarteten Ergebnisse informiert werden.

Kooperationspartner

Zusammen mit unseren Partnern, setzen wir uns seit Jahren für die Stärkung und Attraktivität unserer Wirtschafts- und Arbeitgeberregion ein.

Mehr Reichweite. Mehr Bekanntheit. Mehr Kontakte.

Werden Sie jetzt Mitglied und vernetzen Sie sich im größten Medizintechnik-Cluster Deutschlands.

Mitglied werden