Tuttlingen/Villingen-Schwenningen. MedicalMountains GmbH und TechnologyMountains e.V. haben das 400. Mitglied im Netzwerk begrüßt. Es ist ein prominenter Name im Südwesten: die Festo SE & Co. KG mit rund 20.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weltweit. Mit ausschlaggebend für die Entscheidung ist der noch junge Geschäftsbereich LifeTech.

Das Familienunternehmen mit Sitz in Esslingen am Neckar hat in der Automatisierungstechnik eine globale Führungsposition inne und bietet neben der pneumatischen auch elektrische Antriebslösungen an. Mit dem Geschäftsbereich LifeTech fokussiert Festo ein Zukunftsfeld, das sehr gut mit den Kompetenzfeldern von TechnologyMountains harmoniert. „Die Mitgliedschaft ermöglicht uns den Zugang zu einem international sichtbaren Cluster in unseren Schwerpunkten Laborautomation und Medizintechnik. Wir wollen dies nutzen, um unseren noch jungen Geschäftsbereich LifeTech zu positionieren sowie Impulse und Kooperationen für innovative Produkte und Systemlösungen zu finden“, sagt Dr. Frank Jacob, Leiter des Geschäftsbereichs LifeTech bei Festo. Prof. Dr. Volker Nestle, Entwicklungsleiter LifeTech bei Festo, hebt zudem die Anknüpfungspunkte zu TechnologyMountains-Akteur MedicalMountains GmbH hervor: neben Informationen zu aktuellen Trends in den Zielbranchen „ein breites Schulungsangebot, gerade für die Bereiche regulatorische Anforderungen und Risikomanagement.“

„Einen weiteren Global Player und Leistungsführer in unseren Reihen zu haben, ist eine Bestätigung der bisherigen Netzwerkarbeit und eine Bereicherung für alle“, heißen die TechnologyMountains-Geschäftsführer Yvonne Glienke und Thomas Wolf das 400. Mitglied willkommen. Der Technologieverbund sei in den vergangenen Jahren substantiell und qualitativ gewachsen, der Wunsch nach Vernetzung und Innovation sei aber gerade jetzt besonders zu spüren. „Ein starkes Netzwerk bedeutet vor allem, gemeinsam nach vorn zu blicken und gemeinsam in die Zukunft zu gehen“, so Yvonne Glienke.

Festo investiert jährlich 8 Prozent seines Umsatzes in Forschung und Entwicklung. Die Ingenieure sind immer auf der Suche nach neuen Technologien, um Arbeitsabläufe zu optimieren oder neue Geräte zu entwickeln. Beispielsweise ist das Unternehmen Vorreiter in der Verwendung von Piezotechnologie. Piezoventile ermöglichen das exakte Dosieren und Pipettieren von Flüssigkeiten in der Laborautomation im kleinsten Mikroliterbereich oder das präzise und schnelle regeln von Gasen in der Medizintechnik. „Wir sind davon überzeugt, dass wir in Kooperationen schneller und zu größeren technologischen und somit gesellschaftlichen Fortschritten gelangen“, betont Festo-Geschäftsbereichsleiter Dr. Frank Jacob. Damit sei der Kerngedanke von TechnologyMountains treffend umrissen, finden Yvonne Glienke und Thomas Wolf: „Aus den Erfahrungen und dem Know-how der weiteren Mitglieder können sich wertvolle Synergien, frische Ideen und wegweisende Partnerschaften ergeben.“

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