OTEC Stramfinishing optimiert Servoventile in 40 Sekunden
OTEC Stramfinishing optimiert Servoventile in 40 Sekunden OTEC erfüllt höchste Ansprüche und steigert die Effizienz der Flugsteuerungstechnik

Fly-by-wire ist eine Signalübertraungstechnik für die Flugsteuerung von Luftfahrzeugen. Steuerbefehle des Piloten werden vom Flugkontrollrechner ausgewertet, verarbeitet und als elektrische Signale an Aktuatoren weitergeleitet. Diese setzen die elektrischen Signale in mechanische Bewegung um. Ein Beispiel für solche Aktuatoren sind Servoventile, die Querruder, Seitenruder und andere Steuerflächen hydraulisch betätigen. Damit lassen sich auch die hohen Kräfte großer Verkehrsmaschinen sicher beherrschen.

Aufbau und Arbeitsweise eines Servoventils:
Servoventile sind elektromagnetisch gesteuerte Steigventile – bestehend aus Steuerbuchse, Steuerkolben und elektrischer Steuereinheit. Je nach Stellung des Steuerkolbens können verschiedene Hydraulikkreisläufe geöffnet oder geschlossen werden.

Diese Servoventile bestehen neben weiteren Bauteilen in der Regel aus Steuerbuchse und Steuerkolben. Gratwurf, sowie erhöhte Reibung zwischen Buchse und Kolben bedeuten Reibung, Verschleiß und Ausfallrisiko. Scharfe oder ungleichmäßig verrundete Kanten können zudem die Strömungseigenschaften bei geöffnetem Ventil negativ beeinflussen. Ein identisches Verhalten der Ventile im Fall eines Austauschs könnte somit nur schwer gewährleistet werden. Um die notwendige Sicherheit und stabile, gleichbleibende Funktion der verbauten Servoventile zu gewährleisten, werden die kritischen Stellen nach der mechanischen Fertigung nachbearbeitet.Durch das präzise Entgraten und Glätten von Rauheitsspitzen, wie auch das definierte Verrunden der Kanten von Steuerbuchse und -kolben wird nicht nur die Reibung im Servoventil reduziert, sondern auch der Traganteil erhöht. Die äußerst präzise Bearbeitung ermöglicht zudem die Realisierung engster Toleranzen, welche für die Dichtheit des Systems von großer Bedeutung sind. Weiterhin können höhere Schalt- bzw. Hubfrequenzen gefahren werden, welche die Regelgenauigkeit im Betrieb deutlich steigert.

Die Nachbearbeitung dieser Bauteile geschieht derzeit noch oft manuell. Im Hinblick auf Effizienz und Prozesssicherheit hat diese Vorgehensweise deutliche Nacheile. Der Faktor Mensch spielt bei manueller Bearbeitung eine große Rolle. Das Bearbeitungsergebnis liegt wortwörtlich in Händen des Bearbeiters. Ob das Bauteil den strengen Anforderungen gerecht wird, oder ob Ausschuss produziert wird kann von Bearbeiter zu Bearbeiter oder auch von Tag zu Tag variieren. Auch die Kosten dürfen nicht außer Acht gelassen werden. Eine sorgsame manuelle Bearbeitung nimmt viel Zeit in Anspruch. So können je nach Bauteilgröße im Schnitt nur 3 bis 4 Bauteile pro Personenstunde fertig bearbeitet werden.

Die beim manuellen Verfahren verwendeten Werkzeuge unterliegen z

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